segantini

Segantini – Meister der Hochgebirgslandschaften

Viele Kunstliebhaber wissen um die Schönheit der Landschaft im Oberengadin – besonders wenn sie sich für die Gemälde Giovanni Segantinis interessieren. Der staatenlose Landschaftsmaler, der dem realistischen Symbolismus zugeordnet wird, siedelte 1886 von Italien nach Graubünden über und ließ sich zunächst im Bergdorf Savognin nieder. Hier entwickelte er sich mit seiner Version der pointilistischen Maltechnik zum Meister der Hochgebirgslandschaften. Besonders die Kunst das ungebrochene Licht der Bergwelten auf der Leinwand darzustellen macht seine Gemälde einzigartig. Das Engadin inspirierte ihn zu mehr als 700 Werken, die er hoch oben in den Alpen erschuf. 1899 verstarb Segantini in einer Hütte auf dem Schafberg nahe Pontresina, als er am mittleren Bild des Alpentriptychons „Werden – Sein – Vergehen“ arbeitete. Seine letzten Worte sollen gewesen sein: „Voglio vedere le mie montagne.“ (Ich möchte meine Berge sehen.)

Mittag in den Alpen, 1891©foto flury
Mittag in den Alpen, 1891 ©foto flury

Wer sich von der Kunst Segantinis überzeugen möchte, kann dies im Segantini Museum in Sankt Moritz.

Kuppelsaal im Segantini Museum
Kuppelsaal im Segantini Museum

Für einen Vergleich zwischen den Kunstwerken Segantinis und der reellen Natur bietet sich eine Übernachtung im Hotel Schloss Pontresina an. Das aus dem 19. Jahrhundert stammende Schloss der Belle Époque verfügt über 142 Zimmer und Suiten und einen 900 Quadratmeter großen Spa-Bereich. Die großen Fensterflächen der Wellnesslandschaft lassen ins nahe gelegene Rosegtal blicken und geben den Gästen das Gefühl, dass sie sich beim Entspannen mitten in der Natur befinden, wie einst Segantini als er seinem Handwerk nachging.

Hotel Schloss Wellness&Family Pontresina_external view at sunset

Hotel Schloss Pontresina_Spa